Konzert "Magic Universe" mit
Annette Struck-Vrangos (Blockflöte) und dem Gitarristen Boris Björn Bagger in Hilden Reformationskirche,.18.30 Uhr
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Mit einem vielseitigen und reizvollen Programm, in dem sich spanische Tangomusik, tänzerische Renaissancemusik, unterhaltsame Klassik und beeindruckende zeitgenössische Musik zu einem spannenden Ganzen vereinen, haben die beiden Künstler das Publikum immer wieder begeistert.
Unter dem Thema „ Magic Universe“ spannen sie den Bogen vom 16.Jh. bis zum 21.Jh.Zu den Komponisten gehören: D.Ortiz, J.Dowland, L.Milan, E.G.Baron, A.Piazzolla, Urmas Sisask, Lepo Sumera u.a.
„ Doulce memoire“ war um 1500 ein bekanntes Lied, das die Grundstimmung einer gesamten Epoche widerspiegelte. Ein ambivalentes, oftmals tragisch getöntes Lebensgefühl, das im Recercar von Diego Ortiz wunderbar zum Ausdruck kommt.
Außergewöhnlich fesselnd sind die Werke des estnischen Komponisten Lepo Sumera (1950-2000, inzwischen sind seine 6 Sinfonien auf CD bei dem schwedischen Label BIS erschienen). Die „Neue Musikzeitung“ schreibt zu Sumera: „Es ist höchste Zeit für den postumen Durchbruch von Sumeras Musik in unseren Konzertsälen!“ (Christoph Schlüren, September 2003).
Lepo Sumera im Internet: http://www.zzz.ee/edition49/composers/l_sumera/index.htm
Zu Urmas Sisask schreibt die Presse: „Galaktischer Klangzauber“, Die Unendlichkeit schwingt mit, und im Zauberstrom der Akkorde und mystischen Motive öffnet sich das Bewusstsein des Hörers zu faszinierenden Weiten.
Urmas Sisask im Internet: http://www.zzz.ee/edition49/composers/u_sisask/index.htm
Zu den Künstlern:
Annette Struck-Vrangos
studierte an den Musikhochschulen Karlsruhe und Basel mit dem Abschluß des Konzertexamens. Sie war Preisträgerin der Bundesauswahl “ Konzerte junger Künstler”und hatte Lehraufträge an den Musikhochschulen Karlsruhe und Mannheim. Konzerttätigkeit als Solistin mit verschiedenen Orchestern (Südwestfunk Sinfonieorchester, Baden-Badener Philharmonie, Münchner Sinfoniker, Deutsche Händelsolisten, Südwestdeutsches Kammerorchester u.v.a.). Zahlreiche Kammerkonzerte im In- und Ausland in verschiedener Besetzung mit Alter und Neuer Musik. Uraufführungen u.a. von Hepos, Karkoschka, Heider und Lehmann. Herausgeberin von Blockflötenliteratur bei Moeck und edition 49. Zahlreiche Rundfunk und CD- Aufnahmen und gibt Kurse im In- und Ausland (u.a. Tage für Neue Musik, Darmstadt).
Boris Björn Bagger
ist Träger des Marienland-Ordens, der höchsten Auszeichnung, die der estnische Staatspräsident für kulturelle Verdienste verleiht. Als Deutscher und Este ist Bagger gleichsam in beiden Ländern zu Hause. Er lehrt an der Musikhochschule Karlsruhe, musiziert mit der Badischen Staatskapelle und tritt als Solist und Konzertgitarrist von internationalem Rang in vielen Ländern mit großem Erfolg auf. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Aufführung estnischer Musik von Komponisten wie Lepo Sumera, Jaan Rääts oder Urmas Sisask. Sie steht auch im Mittelpunkt des 1992 von Bagger gegründeten Musikverlags edition 49, der seinen Sitz in Karlsruhe und Tallinn hat. Auf Initiative und unter der künstlerischen Leitung Boris Björn Baggers wurden 1992 in Karlsruhe die Europäischen Kulturtage zum Thema Estland ausgerichtet, der bis dahin größte Kulturexport der Republik an der Ostsee. Boris Björn Bagger wurde in Karlsruhe geboren. Er studierte an der dortigen Musikhochschule sowie in Freiburg bei Mario Sicca und Sonja Prunnbauer. Meisterkurse führten ihn zu Julian Bream, Narciso Yepes, Wolfgang Lendle und Siegfried Behrend. 1978 war Bagger Mitbegründer der Camerata Karlsruhe und gründete das Deutsche Gitarrenquartett. Als ständiger Gast musizierte er u.v.a. als Solist mit dem Ensemble 13 unter Manfred Reichert, mit dem Sinfonieorchester des SWR, mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Bagger arbeitete außerdem mit namhaften Solisten wie Martin Ostertag, Tabea Zimmermann, Kalle Randalu und Jean-Claude Gérard sowie Dirigenten wie Pierre Boulez und Michael Gielen zusammen. Seine Vielseitigkeit bewies er bei Konzertreisen quer durch Europa und nach Kanada, ferner bei zahlreichen Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen. Renommierte Komponisten widmeten ihm über 30 Werke (darunter drei Gitarrenkonzerte).
Als Duo ernten Annette Struck-Vrangos und Boris Björn Bagger immer wieder höchstes Lob bei Publikum und Presse:
Die Kritik schrieb: „Musikalisches Feuer von der Renaissance bis hin zum Bossa Nova“.
Klangfarbenschattierungen belegten die Wandelbarkeit der Flötistin, die von Sopranino bis Tenorflöte das ganze Register mit Bravour vorstellte. Ein hochinteressantes Konzert mit zwei Experten ihres Faches von internationalem Rang.......technische Schwerstarbeit beider Instrumentalisten wurde meisterhaft bewältigt und eine erfrischende Spiel- und Gestaltungsfreude durchgängig erhalten mit experimentellen Spielmethoden auf der Gitarre.....
(Badische Neueste Nachrichten zum Konzert der beiden Solisten im Rahmen der Barocktage Bruchsal, Oktober 2003).
Vollständige Kritik hier: http://www.borisbagger.de/annette-struck-boris-bagger-bnn-2003.htm
Die Künstler im Internet (Videos, MP3, Real Audio etc.):
Annette Struck-Vrangos http://www.trioklanglust.de
Boris Björn Bagger: http://www.borisbagger.de