Boris Björn Bagger
Boris Björn Bagger und Veronika Fuchs
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Boris
Björn Bagger wurde
in Karlsruhe geboren. Er studierte an der dortigen Musikhochschule
sowie in Freiburg bei Mario Sicca und Sonja Prunnbauer. Meisterkurse
führten ihn zu Julian Bream, Narciso Yepes, Wolfgang
Lendle und Siegfried Behrend. 1978 war Bagger Mitbegründer der Camerata
Karlsruhe und gründete das Deutsche Gitarrenquartett. Als ständiger Gast musizierte
er u.v.a. als Solist mit dem Ensemble 13 unter Manfred Reichert,
im Badischen
Staatstheater Karlsruhe, mit dem Sinfonieorchester des SWR, mit
der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Bagger arbeitete außerdem mit
namhaften
Solisten wie Martin
Ostertag, Tabea Zimmermann, Kalle
Randalu, Norma Sharp, Detlef
Tewes und Jean-Claude
Gérard sowie Dirigenten wie Pierre Boulez und Michael
Gielen zusammen. Seine Vielseitigkeit bewies er bei Konzertreisen
quer durch Europa und nach Kanada, ferner bei zahlreichen Aufnahmen
für Rundfunk (über hundert bei fast allen Sendeanstalten der
BRD, Finnland und Estland), Schallplatte (bisher über 20 CD
Einspielungen) und Fernsehen (BRD und Sowjetunion). Renommierte
Komponisten widmeten ihm über 30 Werke (darunter 3
Gitarrenkonzerte). 1990 wurde Boris Björn Bagger als Lehrkraft an
die Staatliche Hochschule für Musik Karlsruhe berufen. Inzwischen
gehört er auch dem Ensemble der "Villa Musica"
an. 1992 berief ihn die Stadt Karlsruhe zum künstlerischen
Leiter der Europäischen Kulturtage. 1994 erhielt er den Musikpreis der Republik Estland (Arvo
Pärt ist einer der prominenten Künstler, der diesen Preis
erhielt). 2002 erhielt er den Marienlandorden
der Republik Estland für seinen Beitrag zum Kulturaustausch. |